Beschreibung

Kennung: 2022/NIX

Eine demokratische Gesellschaft zu gestalten ist ein komplexer Vorgang, der sich nicht nur in den Parlamenten abspielt. Die Spielräume für Menschen sind viel umfassender und können grundsätzlich von Allen genutzt werden. Dennoch existiert in Teilen der Gesellschaft ein Bild von Demokratie, das einzig von Politiker_innen geprägt ist. Viele Menschen glauben nur durch Wahlen Einfluss auf die Gestaltungsprozesse haben zu können. Dies führt häufig zu Resignation, dem Gefühl, nicht vertreten zu sein, und kann auch zur Hinwendung zu autoritären Ideologien führen. Doch es gibt mehr Möglichkeiten, sich einzubringen und mit anderen Menschen in Diskussion das Umfeld oder den Alltag zu verbessern. Im Seminar werden die Teilnehmenden gemeinsam ausarbeiten, welche Möglichkeiten auf lokaler Ebene existieren, um selbst aktiv zu werden: Ob Kommunalpolitik, Gremienarbeit in Gewerkschaften oder zum Beispiel dem Engagement in einer Nachbarschafts- oder Umweltgruppe: es sollen Projekte und Initiativen eingeladen werden, die ihre Arbeit vorstellen und aufzeigen, wie jeder Mensch selbst in seinem Umfeld aktiv mitgestalten kann. Begleitend wird herausgearbeitet, worin sich demokratische und autoritäre Ideologien unterscheiden. Insgesamt zielt das Seminar darauf ab, den Teilnehmenden ihre eigenen Handlungsspielräume aufzuzeigen und zu politischem Engagement zu motivieren.

Deine Referent*innen

Mark Haarfeldt, Nadja Kaiser

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