Trotz internationaler Bemühungen und der Schaffung unterschiedlichster politischer, wirtschaftlicher, wie gesellschaftlicher Strukturen: Frauen und Männer werden nach wie vor nicht gleichbehandelt. Mit am deutlichsten sichtbar ist diese Ungleichbehandlung in der Arbeitswelt.

Gerechter Lohn – Existenzlohn

Je nach Berechnung gelten zwischen 700 Millionen und 2,4 Milliarden Menschen weltweit als extrem arm. Und das hängt nicht immer davon ab, ob diese Menschen Arbeit haben. Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation lebt im globalen Süden auch jede und jeder dritte Arbeitende mit formaler Anstellung in Armut. Dabei gehört eine „angemessene und befriedigende Entlohnung“ zu den Menschenrechten

Informelle Wirtschaft und Beschäftigung ist vor allem in Ländern des globalen Südens weit verbreitet und in vielen Ländern nach wie vor das Wirtschaftssystem der Mehrheit der Arbeitnehmer_innen. In den meisten Fällen geht es um einfache Tätigkeiten, um Hilfsjobs und Arbeiten für wenige Tage oder Wochen. Gearbeitet wird oft in der Landwirtschaft, aber auch im Dienstleistungsbereich oder in der Industrie. Staatliche Kontrollen und staatliche Regulierung haben keine Handhabe in diesen Sektoren der Wirtschaft. Die Arbeitnehmer_innen drängen vergeblich auf arbeits- und sozialrechtlichen Schutz. Der informelle Sektor steht für prekäre Beschäftigungsverhältnisse.

Gewalt am Arbeitsplatz - Großer Sieg für Frauen

Lange haben die Gewerkschaften international für Standards gegen Gewalt und ­sexuelle Belästigung in der Arbeitswelt gekämpft. Seit Juni gibt es das Übereinkommen 190 und die dazugehörige Empfehlung R206 der ILO.

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Die NORD I SÜD news berichten vierteljährlich über internationale Gewerkschaftsthemen und die Auswirkungen der Globalisierung auf die Arbeitswelt weltweit.

Filmtipp: Denken wie ein Berg

In seinem Dokumentarfilm »Thinking Like A Mountain« berichtet Filmemacher Alexander Hick von den Arhuacos, den Bergbewohnern der Sierra Nevada Santa Marta in Kolumbien

In Europa gilt Thailand als offen für Transgender und Homosexuelle. Doch Angehörige sexueller Minderheiten erfahren auch im buddhistischen Königreich Diskriminierung – im Job sogar besonders.

UN-Gipfel zu Nachhaltigkeitszielen

Der immer wiederkehrende rote Faden: Vor allem die zunehmende Ungleichheit sorgt – quasi quer liegend – dafür, dass viele andere Ziele eher weiter weg als näher rücken.

Neuer Atlas der Migration

»Daten und Fakten über Menschen in Bewegung« untertitelt die Rosa-Luxemburg-Stiftung denn auch ihren Atlas der Migration.

Unsere Projekte

Mit Partnern arbeiten wir weltweit und in Deutschland zu den Auswirkungen von Globalisierung.

Umsetzung lahmt

Die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte kommt kaum voran. Im Juli einigten sich die Staats­sekre­tär_in­nen der betroffenen Ministerien zwar – nach gut einem Jahr! – auf ein Monitoring. Aber die konkreten Regeln bleiben nach der gemeinsamen Einschätzung von DGB und verschiedenen Menschenrechtsorganisationen weit hinter dem zurück, was gebraucht würde.

Sexualisierte Gewalt vemeiden

Venro Handreichung, Schutz vor sexualisierter Gewalt und Ausbeutung in der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe.

Über uns

Du möchtest mehr über uns und unsere weltweite Arbeit erfahren? Dann bist du hier richtig.

Der Welt-Migrationspakt

Was ist eigentlich der Welt-Migrationspakt, über den alle sprechen und welche Inhalte hat er? Hier die Fakten.