Beschreibung

Kennung: 2026/FUS

Die Männer-Weltmeisterschaft 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt. Erstmals mit 48 Mannschaften. FIFA-Präsident Gianni Infantino verspricht ein „unvergessenes“ Turnier ohne Sorgen für Fans und Spieler. Doch die Realität sieht anders aus: Unter seiner Führung dominieren Kommerzialisierung, Machtkonzentration, Korruption und gleichzeitig glitzernde Inszenierungen nach außen. Offenbar sind diese Faktoren wichtiger als soziale Verantwortung und demokratische Werte. Zudem stellen restriktive Einreisebestimmungen und politische Repression in den USA die Frage, ob die WM tatsächlich so „unvergessen“ wird, wie die FIFA behauptet. Die Weltmeisterschaft bietet Anlass, um aus historischer Perspektive aktuelle gesellschaftspolitische Debatten rund um den internationalen Fußball kritisch zu beleuchten.

Deine Referent*innen

Anna Müller (Juristin); Michael Trube (Politikwissenschaftler)

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