Beschreibung

Kennung: 2026/FEM

1791 forderte die Französin Olympe de Gouges die Anerkennung privater und politischer Bürgerinnenrechte für Frauen und inspirierte damit auch die deutschen Frauenbewegungen. Zwei Jahre später wurde sie, u.a. wegen ihrer unerwünschten Einmischung in die der damals den Männern vorbehaltene Politik, verhaftet und später durch die Guillotine hingerichtet.
Seit jener Zeit erkämpften Feminist*innen in Deutschland das passive und aktive Wahlrecht für Frauen (1918) sowie die umfassende rechtliche Gleichstellung von Frau und Mann im Grundgesetz (1949). Dennoch zeigen sich noch heute zahlreiche gleichstellungspolitische Herausforderungen und patriarchale Gesellschaftsstrukturen, die von feministischen Bewegungen stark kritisiert werden. Die US-Fußballerin und Megan Rapinoe ist heute eine der lauten, feministischen Stimmen. Sie nutzt ihre Prominenz als selbstverständliche Bühne, um gegen Rassismus und für die Rechte von LGBTQIA+ einzutreten.
In diesem Seminar wollen wir uns einerseits mit den Erfolgen feministischer Protestbewegungen und ihrer Bedeutung für unsere Gesellschaft auseinandersetzen und anderseits fragen, was es heute noch gleichstellungspolitisch zu erkämpfen gilt.

Deine Referent*innen

Daniel Brandhoff (Pädagogischer Leiter Villa Jühling e.V.); Sarah Lillemeier (Bildungsreferentin)

Interesse an diesem Seminar?

Für dieses Seminar sind gerade keine Termine ausgeschrieben. Schreib uns – wir melden uns bei dir, sobald es einen neuen gibt.

Wenn du Fragen zu einem unserer Seminare hast oder dich zu einem Seminar anmelden möchtest, das auf der Webseite nicht verfügbar ist, teile uns bitte die Kennung mit. Du findest die Seminar-Kennung in der Terminübersicht auf der entsprechenden Seminarseite.