Zwang zum Wachstum - ökologische Katastrophe - Pandemie: Schaufelt sich der Kapitalismus sein eigenes Grab?

Steuert der Kapitalismus auf sein Ende zu? Im Bankencrash 2008 und der folgenden Weltwirtschaftskrise sah es so aus. Der ökonomische Kollaps unseres Wirtschaftssystems konnte nur mit teuren Rettungs- bzw. Konjunkturpaketen und um den Preis explodierender Staatsverschuldung verhindert werden, die dann wiederum zum Auslöser der Eurokrise wurde. Mit der Corona-Pandemie sowie ihren sozialen und wirtschaftlichen Folgen steht die globalisierte, kapitalistische Wirtschaftsweise erneut im Fokus politischer Kritik: Wirtschaftswachstum stand und steht obenan, wenn es gilt, den "stotternden Motor" wieder flott zu machen. Nicht verwunderlich: Wachstum liegt in der Logik des kapitalistischen Systems und ist angesichts des Profitinteresses der Unternehmen erforderlich. Doch woher soll es kommen? Und wenn es kommt, torpediert es dann nicht das Ziel, den Naturverbrauch und den Klimawandel zu begrenzen? Was Kapitalismus ist, wie er sich entwickelt hat, in welchen Widersprüchen er verstrickt ist und welche Fragen sein mögliches Verschwinden aufwirft, ist Gegenstand der Seminardiskussionen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts Globales Lernen für Arbeitnehmende statt.
Es wird gefördert von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Referent_innenprofil

Peter Kümmel (Politologe), Heiko Bolldorf

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