Wer, wie, was? Menschenrechte und Nachhaltigkeit im globalen Kapitalismus

Innerhalb weniger Jahrzehnte ist die wirtschaftliche und politische Globalisierung rasant vorangeschritten – internationale Abkommen und Institutionen sorgen für die Durchsetzung von Freihandel und es sind komplexe globale Lieferketten entstanden. Die Durchsetzungsmöglichkeiten von Menschenrechten, darunter Arbeitsrechte und -schutz, sowie der nachhaltige Umgang mit der Natur hinken hinterher. Im Seminar beschäftigen wir uns mit den rechtlichen Lösungsansätzen, wie zum Beispiel dem Lieferkettengesetz, das erstmals Unternehmen für die Einhaltung von Menschenrechten bei Zuliefererbetrieben rechtlich verpflichtet. Außerdem lernen wir betriebliche, gewerkschaftliche und zivilgesellschaftliche Initiativen und Kämpfe zur Durchsetzung weltweit kennen. Gemeinsam erarbeiten wir deren Erfolge und Grenzen. Wir diskutieren im Austausch mit diesen Initiativen, wie wir uns in unserem direkten Umfeld für Menschenrechte und ökologische Nachhaltigkeit entlang der globalen Lieferketten einsetzen können.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts Gute Arbeit weltweit statt. Es wird gefördert von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Referent_innenprofil

Sonja Gündüz (Regionalwissenschaftlerin für Lateinamerika), N.N.

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