Online-Seminar: Zukunftsfähige Erinnerungsarbeit der Gewerkschaften und warum Frauen für diese eine größere Rolle spielen werden. Eine Kooperationsveranstaltung des Vereins zur Förderung des Instituts für soziale Bewegungen und des DGB Bildungswerk BUND

Gewerkschaften sind traditionsbewusste Organisationen. Doch welche Rolle spielt die Gewerkschaftsgeschichte tatsächlich für Mitglieder und Funktionär_innen? Und ist die Erinnerungsarbeit von DGB und Gewerkschaften auf der Höhe der Zeit? Die von der Hans-Böckler-Stiftung am Institut für soziale Bewegung der Ruhr-Universität Bochum eingerichtete Kommission „Erinnerungskulturen der sozialen Demokratie“ ist diesen Fragen nachgegangen und hat Empfehlungen für den zukünftigen Umgang der Gewerkschaften mit der Geschichte beschlossen. Der Leiter der Kommission, Prof. Dr. Stefan Berger, wird uns diese Empfehlungen vorstellen und sie mit uns diskutieren.
Anschließend werden wir fragen, wie eine zukünftige gewerkschaftliche Erinnerungsarbeit aussehen kann. Die Kommission „Erinnerungskulturen der sozialen Demokratie“ empfiehlt unter anderem weibliche Perspektiven auf die Gewerkschaftsgeschichte stärker zu berücksichtigen und dies wollen wir aufgreifen. Alicia Gorny, Doktorandin am Institut für soziale Bewegungen, wird ihre Forschungen über Textilindustriearbeiterinnen im Ruhrgebiet präsentieren und uns dabei einige bisher überhörte Stimmen vorstellen. Abschließend möchten wir mit Euch gemeinsam diskutieren, was wir daraus mitnehmen für den Umgang mit Geschichte in Gewerkschaften und gewerkschaftlicher Bildungsarbeit.

Diese Veranstaltung organisieren wir zusammen mit dem Verein zur Förderung des Instituts für soziale Bewegungen.

Referent_innenprofil

Niklaas Hofmann (DGB BW), Mark Haarfeldt (DGB BW), Ulf Teichmann (ISB-FV)

Alle Termine für dieses Seminar
Termin
Ort
-
Online
Angebotscode:
ZEG / 321713268
Veranstaltungsort:
DGB Bildungswerk BUND e.V.
Die Veranstaltung ist kostenfrei