Von Piratensendern bis zum Darknet im Internet. Zur Geschichte von Gegenöffentlichkeiten.

Informations- und Meinungsfreiheit in einer Gesellschaft hängen davon ab, wie der Medienzugang organisiert ist. Neue Medientechniken veränderten Gesellschaft und Machtverhältnisse immer aufs Neue. Wer darf partizipieren, wer ist ausgeschlossen? Welche Wirkungen entfalteten das erste Flugblatt, der Buchdruck, die Zeitung auf die jeweiligen politischen Verhältnisse? Die Arbeiterradiobewegung der zwanziger Jahre forderte Teilhabe am neuen Rundfunk. Widerstandsmedien kämpften gegen die Gleichschaltung in der Nazi-Diktatur. Im Nachkriegsdeutschland entwickelten sich in Folge der APO (Forderung mehr Medienfreiheit) alternative Medienprojekte und schufen neue Öffentlichkeiten im Zusammenhang mit den sozialen Bewegungen der siebziger und achtziger Jahre. Was kann „Gegenöffentlichkeit“ heute bei den vielfältigen digitalen Informations- und Kommunikationskanälen im Internet bedeuten? Welche widerstreitenden Interessen können wir jeweils identifizieren? Was können wir aus den Partizipationsbestrebungen in den jeweiligen Epochen für heute lernen?
Referent_innenprofil
Karlheinz Grieger (Dipl. Päd. Medienexperte und Sozialwissenschaftler), Helgo Ollmann (Dipl. Soz. Pädagoge)
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Termin
Ort
-
Angebotscode:
PIR / 319313214
Kostenbeteiligung:
150,00 €
Ermäßigte Gebühr:
75,00 €
Zuschlag für Nichtmitglieder von DGB Gewerkschaften 200,00 € (gilt auch für die erm. Gebühr)
Ort:
Hattingen
Kinderbetreuung:
ja
Preise gelten inkl. Unterkunft und Verpflegung