Terror, Holocaust und Hungerkrieg: Die NS-Politik der Vernichtung im Gedächtnis der Deutschen (mit Besuch der Gedenkhalle Oberhausen und Bunkermuseum)

Das Gedächtnis an den Terror des Nationalsozialismus ist zunehmend ein Mediales. Direkte Zeitzeugen gibt es – 80 Jahre nach Beginn des 2. Weltkrieges - fast keine mehr. Dennoch bleibt die Vergangenheit präsent: als Maßstab und Motivation für heutiges Handeln. Im Seminar wollen wir verschiedene Phasen des NS-Terrors betrachten. In der Konsequenz wurden ganze Völker vernichtet und mit den Folgen auch Deutsche traumatisiert zurückgelassen. Die juristischen Prozesse gegen die letzten greisen NS-Täter enden bald. Warum sind diese Prozesse erst heute möglich? Welche Akteure behinderten eine frühere Auseinandersetzung, welche Akteure beförderten sie? Das Seminar wird sich mit einzelnen Leidenserfahrungen beschäftigen, sowie der Frage nachgehen, wie heutige Generationen in Deutschland darüber ohne Aufrechnungsabsicht sprechen können. Wie hilft uns das Wissen über die NS-Zeit bei der Bewertung aktueller Entwicklungen?
Referent_innenprofil
Stefan Käppler (Dipl. Politologe), Marco Langefeld (Erwachsenenbildner)
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Termin
Ort
-
Angebotscode:
ERI / 319593256
Kostenbeteiligung:
170,00 €
Ermäßigte Gebühr:
85,00 €
Zuschlag für Nichtmitglieder von DGB Gewerkschaften 200,00 € (gilt auch für die erm. Gebühr)
Ort:
Hattingen
Preise gelten inkl. Unterkunft und Verpflegung