1849-1919-1949-1989: Historische Schlüsselmomente und aktuelle Gefährdungen von Demokratie und Gewerkschaftsbewegung

Deutschlands Weg zur Demokratie begann in der Revolution von 1848/49 – und scheiterte. Erst 70 Jahre später konnte nach Kriegsniederlage und erneuten revolutionärem Aufbegehren die konstitutionelle Monarchie beseitigt und die "Weimarer Demokratie" etabliert werden. Aber auch dieser demokratische Anlauf war nur kurzlebig. Nach 14 Jahren mündete er in der NS-Diktatur. Aus deren Trümmern und als Folge des sich anbahnenden Kalten Krieges erwuchs eine zweigeteilte politische Entwicklung, die erst 1989/90, mit der Auflösung der DDR, überwunden wurde. Seither konnten West- und Ostdeutschland im Verfassungsgewand der Demokratie nach bundesrepublikanischer Spielart zusammenwachsen. Wer diesen Etappen deutscher Demokratiegeschichte folgt und sich zugleich die historische Entwicklung der Gewerkschaftsbewegung vor Augen führt, erkennt rasch die Parallelität der Zäsuren und die wechselseitige Verwobenheit von Demokratie- und Gewerkschaftsentwicklung. Wie sieht diese konkret aus und welche Konflikte und Herausforderungen – bis in die heutigen Tage – gingen damit einher?
Referent_innenprofil
Niklaas Hofmann
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Ort
-
Angebotscode:
HIM / 319593254
Kostenbeteiligung:
150,00 €
Ermäßigte Gebühr:
75,00 €
Zuschlag für Nichtmitglieder von DGB Gewerkschaften 200,00 € (gilt auch für die erm. Gebühr)
Ort:
Hattingen
Kinderbetreuung:
ja
Preise gelten inkl. Unterkunft und Verpflegung