Indirekte Steuerung
Moderne Managementkonzepte auf dem Prüfstand

In den Unternehmen vollzieht sich ein folgenreicher Wandel der Arbeitsbedingungen. Das traditionelle »Kommandosystem«, in dem sich die Beschäftigten unterordnen, wird zunehmend durch Formen indirekter Steuerung ersetzt. Vorgesetzte verzichten dabei auf eine direkte Steuerung per Weisung. Stattdessen »führen« sie indirekt über Zielvereinbarungen, Kennziffern, Projekt- und Teamarbeit oder flexible Arbeitszeitsysteme. Solche Steuerungskonzepte orientieren sich nicht mehr an der Leistung, sondern am wirtschaftlichen Erfolg der einzelnen Arbeitnehmer_innen. Wettbewerbsfähigkeit wird zur Sache der Beschäftigten, die auf diese Weise wichtige personelle Ressourcen gefährden. Auch die Rolle des Betriebsrates ändert sich: Er wird weniger als Interessenvertretung und eher als lästiges Kontrollorgan wahrgenommen.

Inhalt in Stichworten
  • Managementstrategie: Prinzipien von direkter und indirekter Steuerung
  • Analyse der veränderten Rahmenbedingungen
  • Reflexion der neuen Rolle der Beschäftigten und ihres Verhaltens
  • Personelle Auswirkungen: Arbeitsverdichtung, Stress und Belastungen
  • Gefährdungsbeurteilung: Instrument der Einflussnahme des Betriebsrats
  • Veränderungen in der Arbeit und Rolle der betrieblichen Interessenvertretung
Euer Nutzen

Ihr lernt, die Auswirkungen der neuen Managementkonzepte zu analysieren und erfahrt, welche Konsequenzen sie für die betriebliche Interessenvertretung haben. Ihr lernt geeignete Maßnahmen kennen, um die Belegschaft vor Risiken zu schützen.

Highlights

Als Inhouse-Seminar buchbar

Referentenprofil

Das Seminar wird von erfahrenen Berater_innen und Expert_innen aus der Praxis geleitet. Für Rechtsthemen werden Fachreferent_innen und Rechtsanwält_innen herangezogen.

Alle Termine für dieses Seminar
Termin
Ort
-
Angebotscode:
IST / 219521734
Teilnahmegebühr:
1190,00 €
Ort:
Hamburg

 

 

  • Immer für euch ansprechbar

    Olaf Hofmann

    Bildungsreferent
  • Infos & Anmeldung

    Kirsten Watty

    Bildungsreferentin
  • Fakten im Überblick

    Schulungs-Anspruch
    § 37 Abs. 6 BetrVG
    Teilnehmerkreis
    • Betriebsratsmitglieder im Konzern- oder Gesamtbetriebsrat
    • Erfahrene Betriebsratsmitglieder
    • Betriebsratsvorsitzende und Stellvertretungen
    Inhouse
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