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Die Fachstelle Peer-to-Peer-Ansätze

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Expert_innen für Peer-to-Peer-Ansätze in der beruflichen Bildung:

Die Fachstelle Peer-to-Peer-Ansätze

Die Fachstelle Peer-Ansätze wird vom DGB Bildungswerk BUND in Kooperation mit der DGB-Jugend gestaltet. Es geht dabei um die von und für junge Menschen in Betrieben und Berufsschulen umgesetzte Demokratieförderung (ob in der dualen Ausbildung, schulischen Ausbildung oder im dualen Studium). Hierzu gehören auch die betrieblichen Mitbestimmungsstrukturen und die Strukturen der Jugendverbände, soweit sie im Themenfeld der Ausbildung tätig sind.

Auf einen Blick: Was passiert in der Fachstelle?

  • Fach- und Netzwerktagungen, 3 pro Jahr mit jeweils 50 Teilnehmenden

  • Fortbildungen für ehrenamtlich Aktive / Berater_innen vor Ort

  • 7-8 pro Jahr mit jeweils 15 Teilnehmenden

  • Beratungen vor Ort für Strukturen junger Menschen im Betrieb und der Berufsschule

  • Pro Jahr eine Jahrespublikation / Methodenheft für die betriebliche und verbandliche Jugendbildungsarbeit

Wo wir als Fachstelle Peer-To-Peer-Ansätze in der Demokratieförderung starten:

Die Gewerkschaftsjugend hat bereits vielfältige Ansätze, um sich in den Betrieben und Strukturen für Vielfalt und gegen Diskriminierungstendenzen einzusetzen. Das DGB Bildungswerk BUND hat außerdem Erfahrungen in der Beratung und Begleitung von Strukturen vor Ort (z.B. Projekt SEDA – Sensibilisierung, Demokratisierung und Vielfalt in der Arbeitswelt) und verfügt über eine bundesweit anerkannte Fachexpertise im Bereich der demokratischen Bildung durch die Ausbildungsreihen Betzavta und der mit der Bundeszentrale für politische Bildung durchgeführten Multiplikator_innenqualifikation Rechtsextremismusprävention.

Was wir in der Fachstelle Peer-To-Peer-Ansätze deshalb entwickeln:

  • Bildungsansatzentwicklung:

Wir entwickeln aus den angeführten Erfahrungen ein ausformuliertes Konzept, das ehrenamtlich oder hauptamtlich Aktive vor Ort einsetzen können, Betätigungsfelder sind hierbei der Betrieb, die Berufsschule oder Gremien . Zusätzlich können auch Bildungseinheiten mit Jugendlichen aus der Arbeitswelt und den Gewerkschaftsjugenden durchgeführt werden. Dies beinhaltet auch Wahlmodule, die unter Umständen auch in bestehende Projekte eingebaut werden können.

  • Beratung vor Ort:

Wir wissen, dass im Themenfeld der Demokratieförderung vor Ort oft Handlungsunsicherheiten bei den Jugend-Strukturen vor Ort und den betrieblichen Akteur_innen (JAVen, SVen) bestehen. Projektziel ist, ehren- und hauptamtlich Aktive vor Ort so zu qualifizieren, dass sie selbstständig Beratung dezentral vor Ort leisten können und die Fachstelle nur die Ausbildung und im Zweifelsfall die Vermittlung übernimmt.

  • Multiplikator_innenfortbildung

Die Projektbausteine „Bildungsansatzentwicklung“ und „Beratung vor Ort“ funktionieren nur, wenn sie auf eine breite Basis von qualifizierten Aktiven aufbauen. Die Aus- und Fortbildung eben dieser Aktiven ist daher ein zentraler Bestandteil als Fachstelle.

  • Vernetzung der Aktiven

Stetige Weiterentwicklung mit Fachkompetenz und mit aktiver Beteiligung sind Grundsätze unserer Arbeit. Geplant sind demnach zwei Tagungen pro Jahr im Kompetenzzentrum durchzuführen, eine Aktiventagung, die mit den  Aktiven das Projekt und die Ansätze kritisch diskutiert und der Netzwerkbildung dient, und eine jährliche Fachtagung zur demokratischen Bildung mit einem Expert_innenpanel. Gleichwohl sollen die Aktiven vor Ort motiviert und befähigt werden, regionale Netzwerke zu bilden und sich hier auch vernetzen.

  • Themenordner / Themenhefte

Wichtig ist eine hohe Verbreitung des Projektes. Hierzu sollen methodische Informationen als Themenordner oder Themenhefte erscheinen und eine Online-Veröffentlichung erfolgen, um demokratische Bildung für die Organisation einfach verfügbar zu machen sowie auch anderen Organisationen zur Verfügung zu stellen und möglichst unter offene und verwendbare Lizenzen zu stellen.

  • Online-Aktivitäten

Im Rahmen des Projekts soll von DGB Bildungswerk BUND und DGB-Jugend ein Konzept entstehen, wie demokratiefördernd in Sozialen Medien und im Rahmen von Online-Berichterstattung agiert und reagiert werden kann. Gerade die Frage von Counter-Speech-Gruppen und der Umgang mit Fake News soll dabei eine große Rolle spielen.

KONTAKT
DGB Bildungswerk BUND e.V.

Fachstelle „Peer-To-Peer-Ansätze“
Martin Ströhmeier, Projektkoordination

t: +49 (0)2324 508-482

a: Am Homberg 44-50, 45529 Hattingen

w: www.dgb-bildungswerk.de         e: martin.stroehmeier@dgb-bildungswerk.de