Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energie (2012/2013)

Unverhohlen verfolgt die Europäische Kommission mit ihrer Rohstoffinitiative von 2008 (Raw Materials Initiative) einen neoliberalen, den Interessen der Wirtschaft dienenden Kurs. Europa droht, sich damit in die Phalanx der ökonomisch aggressiven, einseitig auf Versorgungssicherheit ausgerichteten Staaten einzureihen. Damit unterscheidet sich Europa nur noch graduell von Staaten wie China, den Vereinigten Staaten und Kanada. Neben den Staaten agieren zunehmend auch die privaten Unternehmen in dem großen Spiel. Mit ihren privaten wie staatlichen Rohstoffagenturen beuten sie im globalen Stil und im Einklang mit den nationalen Macht- und Geldeliten deren nationale Ressourcen zu Ungunsten der lokalen Bevölkerung aus.

In der Broschüre „Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energie“ beschreibt  das DGB Bildungswerk BUND die Akteure und ihre Interessen und zeigt die größten Gefährdungsbereiche in den rohstoffreichen Ländern auf. Damit soll die Diskussion in den Gewerkschaften, in der Politik und der Gesellschaft weiter angeregt werden, um zur Entwicklung eigener Vorschläge für eine sozialere und verträglichere Rohstoff- und Handelspolitik beizutragen.

Broschüre 60 Seiten, u.a. mit Beiträgen von IG BCE, IG Metall, Oxfam, weed