Erdogans Staat: Die Türkei zwischen islamischer Tradition, wirtschaftlicher Modernisierung und europäischer Demokratie

Ob Repressionen gegen die türkische Bevölkerung, Ausnahmezustände, Unterdrückung von Minderheiten, Änderungen in der Verfassung oder der Flüchtlingspakt – immer wieder sorgt die Türkei für Schlagzeilen. Sie ist vor allem nach dem gescheiterten Putschversuch am 15. Juli 2016 kaum noch das Land, das es mal war. Wie hat sich die Türkei nach einem Jahr Präsidialsystem verändert? Wie ist die Situation der Opposition? Welche Rolle spielte die Gülen-Bewegung und wie wirkt(e) sich der Syrienkrieg auf den türkisch-kurdischen Konflikt aus? Um das aktuelle Geschehen in der Türkei zu verstehen, hilft ein Blick in die (Vor-)Geschichte der Türkischen Republik: die letzten Jahre des Osmanischen Reichs, von dem Gründungsmythos Atatürks, über die Militärputsche bis hin zu den EU-Beitrittsverhandlungen und dem so genannten Friedensprozess mit den Kurden. Zudem wird ein Blick auf die hier lebenden türkeistämmigen Menschen helfen, ein tieferes Verständnis der türkischen Gegenwartsgesellschaft und Politik zu gewinnen.
Referent_innenprofil

Faith Ece (DGB-Organisationssekretär), Senol Keser (Freier Journalist)

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