In der Pandemie zeigt sich, wie rücksichtslos transnationale Konzerne vor allem in Lateinamerika die Möglichkeiten von internationalen Schiedsgerichten nutzen. Dieses System muss beendet werden, kommentiert Manuel Pérez-Rocha. 09/2020

In Kürze: Klimaschutz am Arbeitsplatz

»Alle unser Arbeitsplätze können und sollten klimaneutral und weniger umweltschädlich gestaltet werden«, erklärt die Internationale der Öffentlichen Dienste. 09/2020

Filmtipp: Die Epoche des Menschen

2002 hat Chemienobelpreisträger Paul Crutzen als erster das »Anthropozän« ausgerufen. Der Begriff beschreibt die letzten 2 bis 300 Jahre als eine Epoche, in der der Mensch ganz entscheidend die natürliche Umwelt verändert hat, lokal wie global. Filmstart 10.09.2020

In Kürze: Erstes ILO-Abkommen von allen ratifiziert

Als der Botschafter des Königreichs Tonga am 4. August 2020 die Ratifizierungsinstrumente für das Übereinkommen Nr. 182 bei der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hinterlegte, war das ein historischer Moment: Die Konvention über die schlimmsten Formen der Kinderarbeit ist die erste in der ILO-Geschichte, die von allen 187 Mitgliedstaaten ratifiziert wurde . 09/2020

In Kürze: Wiederaufbau nur mit Gewerkschaften

Es geht um viel Geld beim Wiederaufbaufonds zur Bekämpfung der Corona-Auswirkungen und dem EU-Budget für die Jahre 2021 bis 2027, auch mehrjähriger EU-Finanzrahmen genannt, die vor kurzem beschlossen wurden. Der Europäische Gewerkschaftsbund, EGB, hat nun einen Brief an die Präsidenten des Europäischen Rates und der Europäischen Kommission geschrieben. 09/2020

In Kürze: Aktiv für ­Menschenrechte!

Im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen ist ein neuer Entwurf für ein internationales Abkommen für Wirtschaft und Menschenrechte (UN Treaty) vorgelegt worden. 09/2020

Pandemie entlarvt Wirtschaftssystem

Lohnersatz für Haushalte an der Armutsgrenze, Schuldenerlass für zahlungsunfähige Staaten, Entkriminalisierung informeller Arbeit, Regeln für Lieferketten. Was sich in der Corona-Krise weltweit tun muss. 06/2020.

Homeoffice, systemrelevante Berufe, Umbrüche in der Industrie – die Vertretung der Arbeitnehmenden muss in der Pandemie von der Krise bis zur Transformation denken. Ein Kommentar von Klaus Mertens. 05/2020

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Die NORD I SÜD news berichten vierteljährlich über internationale Gewerkschaftsthemen und die Auswirkungen der Globalisierung auf die Arbeitswelt weltweit.

Erste Ratifikation für C190

Uruguay hat als erstes Land der Welt die ILO Konvention zu Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz ratifiziert.

Filmtipp: Congo Calling

Entwicklungshelfende und Forscher_innen sind nicht immer nur Gutmenschen. Ist die Arbeit doch keineswegs einfach, so dass sich die Einstellungen und Motivationen vor Ort auch gerne noch mal ändern.

In Kürze: Ratifiziert die C190!

Internationale Gewerkschaftsbewegung startet Kampagne zur Ratifizierung des Übereinkommen 190 über DIE BESEITIGUNG VON GEWALT UND BELÄSTIGUNG IN DER ARBEITSWELT. 04/2020

Seit 2013 ist das Handelsabkommen der Europäischen Union mit Kolumbien und Peru in Kraft. Die Öffnung der Märkte, Spielregeln für Handel und Garantien für Investoren sollen Wirtschaftswachstum und Diversifizierung bringen. Der Handel und die Zusammenarbeit mit der EU sollten den Friedensprozess fördern. Es gibt sogar einen Maßnahmenkatalog zu Menschen- und Gewerkschaftsrechten. Die Bilanz bisher: negativ.

Nie wieder Rana Plaza! Aber wie?

Im April 2020 ist es fünf Jahre her: Der Einsturz des Rana Plaza in Bangladesch. Uwe Wötzel (ver.di) über die Dringlichkeit eines Lieferkettengesetzes. Aus: Gewerkschaftsrechte weltweit 12/2019.

Gewerkschaftsrechte weltweit: 100 Jahre ILO - Wächterin der Gewerkschaftsrechte

Sie hat das Mandat, internationale Arbeitsstandards zu setzen und damit einen Beitrag zu leisten, den Schutz und die Rechte von Beschäftigten nicht zum Gegenstand internationaler Konkurrenz und marktwirtschaftlicher Kräfte zu machen. Damit ist die Internationale Arbeitsorganisation in Genf die wichtigste Organisation der Vereinten Nationen für die Gewerkschaftsbewegung. Ihre Kernarbeitsnormen sind als Menschenrechte anerkannt.

Gewerkschaftsrechte weltweit: Süd- und Südostasien - Mit vier Punkten in die Offensive

Neoliberale Maßnahmen der Internationalen Finanzinstitutionen und der Regierungen haben die Situation der arbeitenden Bevölkerung in Indien, Bangladesch, Kambodscha, Indonesien, Malaysia und Myanmar verschlechtert. Gegen die Fragmentierung der Arbeitsbeziehungen und ausschließende fremdenfeindliche Tendenzen haben die Gewerkschaften mit Hilfe Globaler Gewerkschaftsverbände wie die Bau- und Holzarbeiter Internationale und die Internationale der öffentlichen Dienste eine Strategie der Selbststärkung entwickelt.
Im Magazin Mitbestimmung 01/2020 wird vorgestellt, wie Auslandsprojekte deutscher Gewerkschaften und Stiftungen die Rechte von Frauen stärken. Darunter unser Projekt mit der Bau- und Holzarbeiter Internationalen (BWI) in Indien und Nepal.